Tauchplätze in Tauchsafari
Tauchplätze
Wreck diving
Deep diving
Drift diving
Rocky Island ist eine sehr kleine, unbewohnte Insel im tiefen Süden, etwa 5 Kilometer südöstlich der Insel Zabargad und ist nur per Tauchsafari erreichbar.
Es handelt sich um ein kleines, isoliertes Saumriff, das von tiefen Steilwänden umgeben ist. Die exponierte Lage im offenen Meer führt zu oft starken, wechselnden Strömungen, was sie zu einem idealen Ort für Drift Dives (Strömungstauchgänge) macht.
Das breite und flache Riff ist bekannt für seine einzigartige Topografie und die Reste eines kleinen Wracks.
Es hat einen markanten, fast kreisförmigen Grundriss. Im Flachwasser liegt das Wrack der Lovilla (oder Gorgonian), dessen Überreste sichtbar sind und von der Strömung umspült werden.
Im flacheren Bereich gibt es einen sandigen Grund, auf dem Gitarrenrochen und Blaupunktrochen gesichtet werden können.
Ein faszinierender, schmaler Unterwasser-Canyon, der sich in das Riff geschnitten hat. Der Eingang liegt flach. Der Canyon selbst beginnt bei ca. 20m und öffnet sich bei ca. 30m in eine "Kathedrale" genannte Kammer.
Ein einzigartiges Taucherlebnis in einem dunkleren, geschlossenen Raum (Kaverne/Grotte). Die Öffnung bei 30m ermöglicht das Verlassen in den Freiwasserbereich. Ideal für Lampentauchen und geologische Beobachtung.
Ein geschütztes Gebiet mit drei flachen, korallenbewachsenen Lagunen (Pools), die durch sandige Kanäle und Korallentunnel verbunden sind.
Bekannt für das intensive Lichtspiel, die flachen, dichten Korallengärten und reiche Vielfalt an Makroleben. Bietet geschützte Bedingungen und ist somit sehr entspannt.
Ein großer Erg, schön bewachsen mit Hart- und Weichkorallen, an dem sich auch viele Schwarmfische tummeln. Der Sandboden fällt langsam ab, dort findet sich auch ein Feld mit Röhrenaalen.
Ein Hochseeriff nur eine Dreiviertelstunde von der Tauchbasis entfernt. Zwei wunderbar bewachsene Plateaus und schier unendliche Drop-Offs kennzeichnen eines der schönsten Außenriffe vor Safaga.
Ein Hochseeriff nur eine Dreiviertelstunde von der Tauchbasis entfernt. Zwei wunderbar bewachsene Plateaus und schier unendliche Drop-Offs kennzeichnen eines der schönsten Außenriffe vor Safaga.
Südlich von Shaab Sheer liegt in 30 Metern Tiefe das Wrack der Salem Express. Die 110 Meter lange RoRo-Fähre sank am 14. Dezember 1991 in wenigen Minuten und riss, nach groben Schätzungen, über 800 Menschen in den Tod.
Sehr schöner Korallengarten in etwa 15 Metern Tiefe mit zahlreichen verschiedenen Hart- und Weichkorallenarten. Als Zugabe gibt’s einen Canon und einen ungewöhnlichen und sehr belebten Überhang.
In der großen Lagune von Sataya ist es nahezu unmöglich, keine Delfine zu treffen. Ein wenig mehr Glück braucht es für Mobulas, die nahen Verwandten der Mantas, die hier ebenfalls manchmal unterwegs sind. Am Drop-Off sind bisweilen Hammerhaie, Tigerhaie oder Thunas zu beobachten.
Ein paradiesischer Tauchplatz mit jeder Menge Canyons, Grotten und Höhlenlabyrinthe. Um den Platz ganz zu erkunden sind mindestens vier Tauchgänge erforderlich.
Einer der bekanntesten Tauchplätze am Rande der Fury Shoals. An dem beeindruckenden Drop-Off sind jederzeit spektakuläre Begegnungen mit Hammerhaien, Mantas oder gar Tigerhaien möglich.
Die Thistlegorm ist das wohl bekannteste Wrack des Roten Meeres. Es liegt auf der östlichen Seite der Straße von Gubal und ist vor allem bekannt für seine prall gefüllten Laderäume, in denen Motorräder und Lastwagen stehen.
Der Bluff Point ist ein Tauchplatz der wegen seiner starken Strömungen dem Taucher viel abverlangt. Doch der Lohn für die Mühe ist entsprechend hoch. Gorgonien, farbenfrohe Weichkorallen und immer wieder Großfisch machen den Bluff-Point zu einer echten Attraktion.
Auf der westlichen Seite der Straße von Gubal liegt die Rosalie Moller in 30 - 50 Meter Tiefe. Ähnlich groß wie die Thistlegorm wurde sie nur zwei Tage später versenkt. Ihre Ladung ist weniger spektakulär, denn die Rosalie hatte nur Kohle geladen. Dafür ist das Wrack besser erhalten als die Thistlegorm.
Die Kimon M ist auch - nach seiner Ladung - als Linsenfrachter bekannt. Der Bug ragt ein wenig aus dem Wasser. Das zerstörte Heck liegt auf dem tiefsten Punkt bei 30 Metern.
Die einst in Travemünde vom Stapel gelaufene Chrisola K scheiterte 1981 an dem Riff von Abu Nuhas. Der "Fliesenfrachter" ist ziemlich stark zerstört. Das fordert dem Taucher eine besondere Aufmerksamkeit ab.
Der Dampfsegler Carnatic gilt als eines der schönsten Wracks im Roten Meer. Das Schiff hatte Wein und angeblich sogar Gold geladen, als es 1869 sank. Von dem auf der Seite liegenden Wrack ist eigentlich nur noch die Rumpfhülle erhalten. Die zum Teil aufgelösten Planken bieten Fotografen bizarre Motive. Das Schiff hatte im Übrigen einen kurzen Gastauftritt in Jules Vernes Roman "In 80 Tagen um die Welt".
Der Maschinenraum und die gut betauchbare Brücke sind die Höhepunkte des Frachters, der 1983 am Riff von Abu Nuhas scheiterte. Begehrt war seine Ladung aus tropischen Hölzern.
Unweit der berühmten Wracks liegt einer der schönsten Korallengärten vor El Gouna in zehn bis 12 Metern, der dann in ein Drop-Off über geht. Hier bestimmen Schwärme von Füssilieren und Makrelen das Bild. Auch Thunfische sind hier zu sehen.
Der Korallengarten, der langsam stufig abfällt, ist ein Paradies für Schildkröten. Bisweilen sind auch Leopardenhaie zu beobachten.
Unter der mittleren Ankerboje liegen auf etwa 15 Metern die Überreste von einem Hai-Kaifig, den Tauchpionier Hans Hass hier zurückgelassen hat. Höhepunkt des Tauchganges an dem Steilriff ist eine Grotte in 28 Metern Tiefe.
Der legendäre Ruf von Shaab Samadai ruht auf einer Schule von etwa 60 Spinnerdelfinen. Doch auch das schöne Drop-Off und ein ausgedehntes System von Canyons machen einen Tauchgang dort zu einem unvergesslichen Erlebnis.
Shaab Alam ist ein Tauchplatz, der gerne für Drift-Dives genutzt wird. Das schön bewachsene Steilriff bietet mit seinen Hart- und Weichkorallen Unterschlupf für zahlreiche Arten. Stets besteht die Chance auf die Begegnung mit einem großen Napoleon, einer Schildkröte oder einem Riffhai.
Das Elphinstone Riff ist unter Tauchern eine Legende. Das solitäre Hochseeriff ragt aus über 100 Metern empor. Die Artenvielfalt ist riesig. Zu den Höhepunkten gehören Begegnungen mit Longimanus-Haien und - je nach Saison - Hammerhaien. Die Strömung kann hier allerdings manchmal tückisch sein.
Ein flacher Korallengarten mit einigen Blöcken. Die Artenvielfalt ist hier groß, aber Fische spielen nicht einmal die Hauptrolle. Das Highlight ist nämlich das hier liegende Wrack.
Sehr abwechslungsreicher großer Tauchplatz mit zahlreichen Variationsmöglichkeiten. Schön bewachsen, sehr fischreich und immer gut für eine oder mehrere Schildkröten-Begegnungen
Vereinzelte Korallengärten auf einem flachen sandigen Grund gewährleisten einen gemütlichen Tauchgang und Begegnungen mit den typischen Rotmeer-Bewohnern.
Der Tauchplatz hält zwei besondere Attraktionen bereit. Einerseits liegt hier ein chinesischer Schlepper, der 1943 versank. Ganz in der Nähe des Wracks, nur in nur sechs Meter Tiefe, befindet sich eine sehenswerte Höhle.
Ein großes System aus Grotten und Höhlen lädt den Taucher zu einem der aufregendsten Tauchplätze im südlichen Roten Meer ein. Kathedralenhafte, lichtdurchflutete Hallen sorgen für ein unvergessliches Erlebnis
Das Riff umgibt eine Insel und liegt auf einem breiten, flachen, sandigen Plateau (ca. 10 bis 20 Meter tief), das in einen Steilhang (Drop-off) übergeht. Eine Lagune im Süden bietet geschützte Ankerplätze.
Es handelt sich um ein großes, langgezogenes Riff, das eine ausgedehnte, flache Lagune umschließt. Diese Lagune dient oft als geschützter Ankerplatz für Schiffe über Nacht.
Der Hauptanziehungspunkt ist das Wrack des britischen Handelsschiffs Dunraven, das 1876 auf das Riff auflief und sank. Das Schiff liegt heute kieloben (auf dem Kopf) in einer Tiefe von 15 bis 30 Metern und ist in zwei große Teile zerbrochen.
Die beiden Brother-Inseln gehören zu den besten Tauchzielen Ägyptens und sind für fortgeschrittene Taucher gedacht, die mindestens 50 Tauchgänge absolviert haben. Diejenigen, die sich zu den Inseln wagen, können in diesem herrlichen Tauchgebiet schillernde Korallenriffe und wunderbare Wracks entdecken und sogar neben Weißspitzen- und Hammerhaien schwimmen. Die Tauchbedingungen hier sind sehr herausfordernd mit exponierten Stellen und starken Strömungen.
Das Daedalus Riff kann nur mit Tauchsafari-Booten erreicht werden und ist einer der Top-Tauchplätze auf der Wunschliste der meisten Taucher. Dieses spektakuläre Riff, das ca. 80km von Marsa Alam entfernt liegt und 400m lang ist, ist kaum zu übersehen, da es sogar einen eigenen Leuchtturm besitzt. Bei einer Sichtweite von 20 - 30m werden häufig Hammerhaie, Barrakudas, großen Makrelen, Thunfische, Adlerrochen und Mantas gesichtet.
Shaab Sharm ist ein beliebter Tauchplatz, der etwa 12 km vor der Küste von Marsa Alam, Ägypten, liegt. Es handelt sich um ein langes, exponiertes Riff mit Steilwänden, die bis auf über 200 Meter abfallen, was es reich an Korallenbewuchs und Meereslebewesen macht, obwohl starke Strömungen bedeuten, dass es für Anfänger nicht geeignet ist und Nachttauchgänge nicht möglich sind. Es ist ein häufig besuchter Ort für Taucher auf Tauchsafaris im südlichen Roten Meer.
An der Südseite der Insel fällt das Riff sanft von 10 bis 15 Metern ab, gefolgt von einem wunderschön bewachsenen, schmalen Plateau mit bizarr geformten Korallenblöcken, bevor es in einen Drop-Off übergeht.
Am Tauchplatz befindet sich ein bekanntes, relativ intaktes Wrack, das in geringer Tiefe beginnt (ca. 1 Meter) und bis auf den sandigen Grund in 24 Metern Tiefe reicht.
Die Unterwasserwelt ist reichhaltig mit Hart- und Weichkorallen sowie Großfischen wie Mantas und Hammerhaien.
Eine Ansammlung von Offshore-Riffen (Habili Ali, Gota Kebir, etc.) mit gesunden Hart- und Weichkorallen, Steilwänden, Canyons und Höhlen.
Hohe Fischvielfalt. Große Schulen von Füsilieren und Schnappern. Gute Chance auf Graue Riffhaie und mitunter Hammerhaie.
Elba Riff (oder Gebel el-Tair), ein sehr seltener und abgelegener Tauchplatz im Halaib-Dreieck (Grenzgebiet). Diese Riffe werden nur bei sehr guten Wetterbedingungen und auf speziellen, langen Safaris angesteuert. Sie bieten fast unberührte Plateaus und Steilwände.
Marsa Mubarak ist eine der bekanntesten und beliebtesten Buchten in der Region Marsa Alam. Sie liegt etwa 10 Kilometer nördlich von Port Ghalib und ist wegen ihrer geschützten Lage und ihrer berühmten Meeresbewohner (Dugong, Grüne Meeresschildkröte) ein Muss für jeden Taucher.
Ein solider, schöner und vor allem zuverlässiger Tauchplatz, perfekt geeignet für den ersten Tauchgang einer Safari, bevor es zu den anspruchsvolleren Offshore-Riffen und Wracks geht.
Im Norden liegt das Wrack eines Frachters (der zyprische Frachter Lara oder Loullia), dessen Überreste noch sichtbar sind.
Eindrucksvolle, steile Wände. Das Riff verfügt über ein großes sandiges Plateau an der Nordseite und eine wunderschöne Korallensäule (Pinnacle) an der Westseite.
Im Sommer ist das Nordplateau berühmt für die Sichtung von Hammerhai-Schulen.
Das längste, schmalste und am stärksten der Strömung ausgesetzte Riff mit einer langen, engen Korallenwand, die steil abfällt.. Es hat keine Boje oder Ankerplatz, weshalb es fast ausschließlich als schneller Drift Dive (Strömungstauchgang) betaucht wird.
Ein aufregender Tauchgang, bei dem man entlang der Wand driftet.
Exzellente Chancen auf Graue Riffhaie und Weißspitzen-Riffhaie sowie große Schwärme von Barrakudas und Makrelen.
Die Riffwand fällt steil ab. Der berühmte Thomas Canyon beginnt auf ca. 35m und reicht über 90m tief.
Wunderschön bewachsene, farbenprächtige Wände. Der Canyon ist nur für speziell ausgebildete technische Taucher zugänglich.
Ein massives, senkrechtes Dolinen-Loch (Sinkloch), das vom Riffdach (Flachwasser) bis über 100m in die Tiefe reicht. Taucher betreten es über einen flachen Eingang ("The Saddle") bei ca. 6m Tiefe.
Sporttaucher betauchen nur das Außenriff und den Rand des Lochs. Die berühmte Bogen-Passage liegt bei ca. 56m und ist ausschließlich Technischen Tauchern mit spezialisierter Ausbildung und Ausrüstung vorbehalten.
Habili Ali ist ein freistehendes Offshore-Riff im St. Johns Riffsystem (ein "Habili" ist ein freistehender Korallenturm, der die Oberfläche nicht ganz erreicht), das für seine dramatische Topografie, die beeindruckenden Korallen und vor allem für die hohe Wahrscheinlichkeit auf Großfisch bekannt ist.
Gota St. Johns ist bekannt für seine wunderschönen, abfallenden Plateaus und seine reichen, farbenprächtigen Korallengärten. Es gilt als eines der ästhetisch ansprechendsten Riffe in der St. Johns Region. Das Besondere an Gota St. Johns sind die terrassenförmigen Abschnitte, die mit riesigen Gorgonienfächern, Brokkolikorallen und massiven Tischkorallen bewachsen sind.
Umm Aruk ist ein beliebtes Tauchgebiet, das für seine Korallentürme bekannt ist und für alle Erfahrungsstufen geeignet ist. Der Name bedeutet wörtlich "Mutter der Korallentürme" und beschreibt das Riff mit seinen zahlreichen, von bunten Korallen bewachsenen Pinnakeln, die wie ein Unterwasserwald aussehen. Es beherbergt eine Vielzahl von Meereslebewesen, darunter junge Weißspitzen-Riffhaie, Adlerrochen und viele Fischarten.
Das Dolphin-Haus bildet den westlichen Punkt des Riffkomplexes von Shaab el Erg. Die Chance auf das Zusammentreffem mit einer Delfinschule ist ausgesprochen groß.